Die letzte Nacht habe ich in Smadalarö Gard verbracht.
Eine kleine sehr idyllische Bucht mit dem Namen Hemviken.
Man liegt einsam und gemütlich am Steg vor einem eindrucksvollen Herrenhaus aus dem Jahre 1810. Direkt neben dem Liegeplatz ist eine Sauna mit Holzsteg und direktem Zugang ins Wasser.
Super! Sogar eingeheizt war sie am Abend noch und so habe ich das erste mal in diesem Jahr die Wassertemperatur getestet. (Zum Schimmen war es mir trotz Sauna noch zu kalt.. ich bin aber auch ne Frostbeule….mann oh mann)
Die Anfahrt in die Bucht war spannend. Es führte eine sehr enge Gasse von ca. 6 m Breite in die Bucht hinein. Rechts wuchs Schilf bis weit ins Wasser und links war ein flach auslaufender Stein. Mein Lot zeigte kurz mal 1,70 m an….ohoh…mein Boot hat einen Tiefgang von 1,65….

Gestern bin ich erst um ca. 15 Uhr los, weil es morgens noch stark regnete und es kräftige Böen gab. Mittags klarte dann der Himmel auf und es wurde wieder sonnig, aber auch teilweise wenig Wind.
Die Fahrt zu dieser Bucht war wieder wunderschön. Es ging anfangs durch ein militärisches Übungsgebiet vorbei am Sperrgebiet und überall lagen Boote der Marine (etwas unheimlich).
Interessant war, dass die Schären und Inseln hier deutlich höher und bergiger sind.
So liegt der Ort Dalarö quasi am Felshang und sieht von Wasser wunderschön aus.
(Ich habe den Eindruck, die Bilder geben das gar nicht so her….)

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Dalarö am Hang…

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Dalarö…

 

Überall Marine…
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Mein Liegeplatz vor Herrenhaus:

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Fazit: 26 Seemeilen (16 unter Segel, 10 unter Motor)
Gesamt: 623 sm


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