Den freien Tag in Hölick habe ich am Strand genossen. Um den kleinen Hafen in Hölick herum gibt es sogar mehrere feine Sandstrände, rundherum von schönen Dünen und eiszeiauftlich geprägten Felsformationen umgeben. Sehr erholsam war es.
Abends konnte ich schöne Aufnahmen vom Sonnenuntergang machen:
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Am Freitag ging es dann in den frühesten Morgenstunden weiter, um der unangenehmen Welle und dem Starkwind, der ab mittags wieder kommen sollte, aus dem Weg zu gehen. Nicht völlig ging der Plan auf, da wieder mal zeitintensives Aufkreuzen nötig war und ich dann erst etwas später als geplant am Etappenziel ankam. Aber wellen- und windmäßig blieb alles so im Rahmen, dass ich zwar geschafft, aber gut auf Storjungfrun eintraf.
Storjungfrun ist eine kleine Leuchtturminsel etwas 5 sm vor der Küste und am direkten Weg nach Süden gelegen. Ein wieder mal spannender Hafen, den man eigentlich nicht so nennen kann. Es gibt dort eine Brandungsmauer, die die groben Wellen abhält und direkt dahinter kann man sein Boot befestigen.. Als ich kam, waren die einzigen zwei Heckbojen schon belegt, ich musste also den Heckanker rauskramen.
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Die Insel ist aber wunderschön. Einsam ist es, wenn man sich ein wenig vom Hafen, dem Leuchtturm und den wenigen kleinen Häusern entfernt. Man kann die Insel gut über mehrere markierte Pfade durch den dichten Wald erwandern. Ich bin einmal quer rüber zur anderen Seite gelaufen.
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Dort war das Meer still und wirkte ohne die heftigen Wellen direkt zahm.
Als am nächsten Morgen das Meer auch auf der Hafenseite wieder so aussah, war ich froh und erleichtert.
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Es ging in einem sehr entspannten Törn anfangs unter Motor und dann wunderbar mit einem 60°-Segel-Kurs bis nach Huseliiharen, in den Clubhafen einer der ältesten schwedischen Segelclubbs, der im Sund kurz vor Gävle liegt.
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Zum Glück war ich auch wieder recht früh unterwegs und konnte so dem heftigen Gewitter entgehen, dass direkt hinter mir auf See vorbeizog.
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Regenbogen nach dem Gewitter:
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Heute zeigte der Windmesser morgens in der Spitze schon 30 kn an und so entschied ich, hier zu verweilen. Morgen geht es dann wohl weiter. Ich hoffe auf den Südostwind, der angesagt ist….

Fazit: 69 Seemeilen (49 unter Segel, 20 unter Motor)
Gesamt: 1737 sm


Kommentare

Über Storjungfrun nach Huseliiharen — 1 Kommentar

  1. Wunderschönes Licht und tolle Farben, das und die Du da wieder eingefangen hast. Wenn man sich Deine ganzen Stationen mal nach diesen Monaten auf der Karte anschaut, so möchte ich Dir mal meine ganze Anerkennung dafür hierlassen.

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