Mein Lieblingsbild der letzten Tage:
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Ich bin in Norwegen gewesen und konnte meine Lieblingsflagge hissen!
Glücklich bin ich und auch ein bisschen stolz auf mich, dass ich es bis hierher geschafft habe. Eigentlich war das so nicht geplant, aber als ich in Göteborg so durch die Straßen lief und über die noch vor mir liegende Reisezeit nachdachte, kam mir der Gedanke, dass ich doch hier an Schwedens Westküste noch ein wenig weiter nach Norden fahren könnte als nur ein kurzes Stück in die Schären. Wagemutig kaufte ich dann auch eine norwegische Gastlandflagge. 🙂
So bin ich nicht nur wegen des Windes in den letzten Tagen einfach weiter nach Norden gefahren.
In Norwegen war ich in Fredrikstad. Eine wirklich schöne, sehr grüne und freundliche Stadt, die mir sehr gut gefallen hat. Es war herrlichstes Spätsommerwetter mit viel Sonne und die Menschen saßen überall draußen in den Bars und Cafes. Fredrikstad liegt an zwei Flüssen, die dort zusammenfließen und dann Richtung Meer strömen. Ja, strömen, denn die Strömung war ganz ordentlich mit bis zu 2,5 kn. Das habe ich dann auch beim Anlegen bemerkt… Die Liegeplätze liegen in der Stadt nämlich direkt am Fluss. Ist aber alles gut gegangen. Nachdem ich angelegt hatte, machte ich einen langen Spaziergang erst zur Altstadt, einer alten Festungsanlage. Es soll die größte und besterhaltenste Festungsstadt Nordeuropas sein. Mit einer kleinen Fähre, die alle Stadtteile miteinander verbindet, kann man kostenlos über die Flüsse fahren und kann so die ganze Stadt vom Wasser aus betrachten. Danach ging es weiter Richtung Zentrum.
Hier einige Eindrücke:
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Mein Liegeplatz direkt am Fluss gegenüber der Altstadt:
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Eigentlich wollte ich noch ein paar Tage in den norwegischen Gewässern unterwegs sein. Aber leider mahnte die Wetterprognose mich zum Aufbruch wieder Richtung Süden. Es gibt gerade eine kleine Wetterberuhigung mit nördlichen Winden, die ich ausnutzen sollte. Denn übermorgen soll wieder Starkwind aus Südwest hier eintreffen und was dann da hier oben im Skagerak so an Wellen angerollt kommen, das habe ich ja schon in den letzten Tagen erlebt. Wenn man den ganzen Schlamassel dann auch noch auf die Nase bekommt, ist das nicht mehr lustig. Und für mich und mein kleines Boot ziemlich grenzwertig. So muss ich nun sehen, dass ich so viel Strecke wie möglich nach Süden mache. Zum Glück ist man in den Schären einigermaßen geschützt, aber sobald nur eine kleine Lücke in der Abdeckung ist, kocht das ganze Wasser ganz ordentlich:
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Gestern und heute hatte ich zwei wunderbare Segeltage mit viel Sonne durch diese grandiose Natur:
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Zwar war heute etwas wenig Wind, aber so konnte ich mir dochmal wieder eine schöne Ankerbicht zum Übernachten suchen:
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Morgen geht es früh weiter.
Ich verzieh mich jetzt in die Koje….

Fazit: 117 Seemeilen
Gesamt: 2419 sm


Kommentare

Über Strömstad und Fredrikstad nach Müsösältan… — 1 Kommentar

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